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  • Willkommen auf meinem Webtagebuch!

    Ich freue mich, dass Sie den Weg auf meine Website gefunden haben. Das Spiel mit Licht und Schatten ist meine Leidenschaft und soll mit dieser Website zum Ausdruck gebracht werden.

    Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren. - James Wayner

    Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen. - Friedrich Dürrenmatt

    Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht. - Andreas Feininger

    Zu all den Dingen, die wir nicht sehen können, gesellen sich noch die Dinge, die wir nicht sehen wollen, weil wir uns entschieden haben, sie zu ignorieren. Im Augenblick habe ich zum Beispiel beschlossen, das Geräusch meines Atems, das Gefühl des Rings an meinem Finger, den Anblick der Brille direkt auf meiner Nase, ja sogar den der Nase selbst zu ignorieren. Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden. Wer je eine Kamera in der Hand hatte weiss, dass zuviel Information einen genauso blind machen kann wie zuwenig. Wenn Sie sich alle neun Sinfonien von Beethoven gleichzeitig anhören wollen, würden Sie nur den Krach hören. - K.C. Cole

Eine Auszeit auf dem Friedhof

Diese Fotos sind entstanden, als ich auf dem Weg zu einem Fototermin noch etwas übrige Zeit hatte und in der Nähe eines Friedhofes mein Auto parkierte.

Ein Friedhofsbesuch lädt ein, um über den Sinn des Lebens zu philosophieren. Nachdenklich muten die unterschiedlichsten Inschriften auf den Grabsteinen an, wie dieses Beispiel zeigt:

“Was ihr seid das waren wir – was wir sind das werdet ihr”

Wie wichtig nehmen wir Menschen uns doch immer wieder. Der Gedanke daran, dass wir uns wie auf einem als Luxusschiff getarnten Narrenschiff bewegen, erheitert und betrübt mich zu gleichen Teilen, auch im Wissen, dass ich ein Teil dieses Systems bin und mich im Hamsterrad von Umwelt, Konsum und Ignoranz mitdrehe. Schlussendlich werden wir ja doch alle, ohne irgendetwas in den Händen halten zu können, dieses Schiff verlassen müssen.

Was uns Lebenden zuletzt bleibt, beschreibt der Dalai Lama: “Der Tod ist ein kritischer Augenblick, es ist klug und sinnvoll sich gut darauf vorzubereiten”

Histogramm

Wenn auf dem Monitor festgestellt wird, dass eine Aufnahme zu dunkel ist, liegt es vielleicht daran, dass der Monitor zu dunkel eingestellt ist. Eine viel bessere Methode zur Beurteilung der Belichtung stellt das Histogramm dar. Ein Histogramm zeigt hervorragend, wie sich die Helligkeitsverteilung in einem Bild darstellt.

Bei einem Bild mit 8 Bit Farbtiefe im RGB Modus sind 256 Tonwertabstufungen möglich, wobei der Wert 0 = 100% schwarz bedeutet und der Wert 255 = 100% weiss. Die Zahlen 1 – 254 benennen die Werte dazwischen. Demzufolge zeigen die Werte links im Histogramm die dunklen Pixel und rechts entsprechend die hellen.

Bei meiner Kamera habe ich das Histogramm in der Regel als Standard zugeschaltet, da sich so die Belichtung der Bilder unabhängig vom  Umgebungslicht relativ gut beurteilen lässt. Eine optimale Verteilung der Helligkeitsabstufungen ist aber nicht zwingend in jedem Bild notwendig. Die künstlerische Freiheit lässt hier viel Spielraum. Ob Low Key oder High Key hängt schlussendlich vom Fotografen ab. Solche Bearbeitungen erstelle ich in der Regel aber in Lightroom 4 mit einem exakt belichteten Bild. Bei einem richtig belichteten Bild habe ich die Kontrolle darüber ob ich schwarze Bereiche absaufen lasse oder Spitzlichter auch mal ausgefressen sein können. Habe ich bei der Aufnahme bereits ausgefressene Lichter oder abgesoffene Schwarzanteile, können diese nicht mehr rekonstruiert werden. Noch eher geht dies bei den dunklen Bildteilen, wobei sich hier bei einer Tiefenanhebung eben auch das Dunkelrauschen erhöht. Vielfach muss aber immer mit Kompromissen gelebt werden, weil in vielen Aufnahmesituationen die Kontraste derart hoch sind (zum Beispiel Mittagssonne), dass der Kamerachip diesen Dynamikumfang gar nicht mehr verarbeiten kann. Normalerweise kann eine Standardkamera nicht mehr als einen Kontrastumfang von etwa 5 Blendenstufen bewältigen.

Bei einem bei Kameras üblichen RGB Farbraum gibt es drei Kanäle (rot, grün, blau) was bei 8 Bit zu knapp 17 Mio Farben führt. Bei meiner Kamera habe ich noch nie etwas anderes als den RAW Modus sowie 12 Bit und oft den 14 Bit Modus, welcher rund 4 Billionen Farben entspricht, verwendet. Diese hohe Anzahl an Farben ist sicherlich nicht notwendig und für uns Menschen gar nicht wahrnehmbar. Bei der Nachbearbeitung bringt es aber doch einige gewichtige Vorteile. Ich habe einen viel grösseren Spielraum in der Dynamik und im Kontrastumfang des Bildes. In diesem Modus lassen sich dunkle und helle Bildteile, welche im 8 Bit Modus bereits verloren wären immer noch retten.

 

 

BLAU

BLAU – EINDEUTIG EIN FAVORIT MEINER LIEBLINGSFARBEN

Erfolgsbewusste Vernunftmenschen, die sich gut unter Kontrolle haben. Solche Menschen sind anpassungsfähig, loyal und pflichtbewusst. Sie wirken auf ihre Umwelt ausgeglichen und tragen selbst ein großes Harmoniebedürfnis in sich. Streit ist ihnen zumeist ein Greuel. Sie sind treu und legen auf Treue wert. Freundschaften bedeuten ihnen etwas, auch wenn sie nicht sehr gesellig sind. Sie sind etwas energielos, manchmal sentimental, und neigen zur Selbstgerechtigkeit und Sturheit.

Quelle: Marlene Stadler / www.farbenundleben.de

 

Schneckenparadies oder ein verregnetes Wochenende im Garten

Liegend im Regen – Kamera nass – Kleider schmutzig – zerschundene Knie – aber ein unvergleichliches Paradies für mein Makroobjektiv.

Schnecken sind heute gemeinhin nur als Gartenschädlinge und als Ziel für Giftattacken bekannt. Es wissen jedoch nur wenige, dass es Schnecken gibt, die keine Pflanzen fressen, oder, wie die Weinbergschnecke, keine Gartenschädlinge sind, auch wenn sie, wie ihr Name sagt, manchmal in Kulturanlagen (Weinbergen) vorkommen.

Die Biologie der Weinbergschnecke ist ein faszinierendes Kapitel der heimischen Naturgeschichte. Denn wer hätte gedacht, dass Weinbergschnecken Tausende von Zähnen besitzen, aber nur einen Fuß, mit dem sie dafür aber auch in Rückenlage und selbst über die schärfsten Messerklingen kriechen können? Auch die Fortpflanzung der Weinbergschnecke bietet viele interessante Geheimnisse. Schließlich sind Weinbergschnecken bei der Paarung nicht Männchen, oder Weibchen, sondern beides, und zwar gleichzeitig. Einzigartig im Tierreich, stacheln sie den Partner dabei zu neuen Höchstleistungen an, indem sie ihm einen Kalkpfeil in den Fuß stechen! Quelle: http://www.weichtiere.at/Schnecken

Venedig

Impressionen aus Venedig.

Venedig, eine wunderschöne Stadt, angenehme Menschen und ein riesiges Museum. Aus dem Bahnhof zu schlendern und einen ersten Blick auf den Canal Grande zu werfen  ist ein eindrückliches Erlebnis. Venedig würde ich jederzeit wieder besuchen, auch wenn der Verfall sichtbar und unaufhaltsam voranschreitet.

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K a t e g o r i e n